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Heiligen-Geist-Gemeinde Rostock

Gemeindefest am 17. Juni 2018 ab 11 Uhr

- Gottesdienst mit der Aufführung des Kindermusicals „Joseph“ von A. Mücksch (siehe auch S. 15)

- Mittags wollen wir mit Ihrer Hilfe ein großes Brunch-Buffet errichten und würden uns über das Mitbringen von Herzhaftem und Süßem riesig freuen.

- musikalisches Dessert

- Spiel und Spaß

- Abschluss-Segen um 14.30 Uhr


unser neuer Pastor Martin Krämer stellt sich vor

Viele haben schon einiges gehört. Es hat einen etwas eigenwilligen Artikel in der Ostseezeitung gegeben. Manches ist auf anderen Wegen bekanntgeworden und wie ich inzwischen gehört habe, ist die eine oder der andere, der an anderer Stelle ein Stück Weg mit mir gegangen ist, inzwischen in Rostock gelandet.
Nun möchte ich aber diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen und mich noch einmal selbst vorstellen.
„Ich bin ein Berliner“, hat einmal ein Präsident der Vereinigten Staaten der Menge zugerufen. Das war wohl im übertragenen Sinn gemeint. Bei mir kann man diese Aussage wörtlich nehmen. 1966 bin ich in der Hauptstadt der DDR geboren worden. Die Straße, auf der ich als Kind gespielt habe, endete an der Mauer. Ganz in der Nähe der Bornholmer Brücke im Stadtbezirk Prenzlauerberg haben wir gewohnt. Die Schule war gleich um die Ecke. 10 Jahre lang bin ich fast jeden Morgen in das große graue Gebäude gegangen. Vielleicht war es die Grenznähe, vielleicht hat es sich nur so ergeben, jedenfalls verstanden die meisten Lehrer keinen Spaß wenn es um die Verteidigung des Sozialismus ging. Meine Eltern wurden recht häufig einbestellt. Meist hing es mit meinen Äußerungen im Staatsbürgerkundeunterricht zusammen. Da mir keiner einen wirklich triftigen Grund nennen konnte außer dem, dass dies ja wohl alle täten, bin ich nicht in die FDJ eingetreten.
Plötzlich war die Schule dann vorbei. Mein Vater hatte einen Kupferschmiedebetrieb; also erlernte ich den Beruf eines Kupferschmiedes. Viel Auswahl gab es damals ja nicht. Letztendlich war es gut, dass ich alles in allem 10 Jahre ein Handwerker gewesen bin. Als ich 17 war, habe ich Leute aus einer Jungen Gemeinde kennengelernt. Hier fand ich, was ich lange gesucht hatte, eine Gemeinschaft, in der ich mich wohlfühlte. Bald begann ich, ehrenamtlich in der Gemeinde mitzuarbeiten. Erst war es eine Kindergruppe und später dann eine Junge Gemeinde, die ich mit anderen zusammen leitete. Silke, die schon vor mir in der Arbeit mit Kindern aktiv war, habe ich damals kennengelernt. Inzwischen sind wir schon 27 Jahre lang verheiratet.
Die zweite Hälfte der 80-ziger Jahre war für mich eine sehr prägende Phase im Leben. Besuche in der Umwelt-Bibliothek, Mahnwachen, Wehrdiensttotalverweigerung, Demos … Keiner wusste genau wie das Ganze ausgehen würde.
Eines aber war mir klar. Es konnte nicht so bleiben wie es war.
Dann kam die Wende. Die Mauer fiel. 1990 haben wir geheiratet und unser erster Sohn Johann-Martin kam zur Welt. Alles war neu. Ich war immer noch Kupferschmied. Es wurde Zeit etwas zu ändern. Ich trug mich schon länger mit dem Gedanken, Theologie zu studieren. Sicher auch, weil ich Pastor werden wollte, aber eigentlich ging es mir um die Theologie selber. So viele Fragen waren da und so viele Gedanken. Ich habe am Paulinum studiert. Das war eine Fachhochschule.
Ich hatte ja schon ein Kind und da sollte das Studium nicht zu lange dauern. Was aus den Fragen wurde? Am Ende des Studiums waren es mehr als am Anfang. Einige hatte ich klären können. Neue sind dazugekommen.
Nach dem Studium gab es eine Wartezeit vor dem Vikariat. Die Kirche musste sparen. Ich, inzwischen Vater von zwei Kindern (Ammadeus war 1993 geboren), musste mich nach einer Arbeit umsehen. Eher zufällig kam ich so zur Obdachlosenhilfe der Berliner Stadtmission. Zwei Winter über habe ich eine Notunterkunft geleitet. Die Arbeit hat mich sehr ausgefüllt. Ich habe Dinge erlebt und gesehen, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
Als Vikar war ich in einer Gemeinde gleich hinter dem nördlichen Stadtrand.
Und dann kam das Jahr 2001. In Berlin und Brandenburg gab es immer noch keine Stellen. In Mecklenburg gab es eine, die keiner haben wollte. Da hing nämlich an einer halben Dorfpfarrstelle noch eine halbe Stelle Gefängnisseelsorge im Jugendstrafvollzug dran. Die Obdachlosen auf den Straßen Berlins hatten eigentlich alle eine Knastgeschichte. Also, warum nicht Gefängnisseelsorger werden, dachte ich mir und schickte eine Bewerbung nach Schwerin.
Nach einigen Hin und Her gab es dann eine Zusage. Im März 2001 wurde Emil-Ole geboren und ich hielt in Wokuhl bei Neustrelitz meine Vorstellungspredigt. Die Gemeinde votierte positiv. Im Mai begann ich meinen Dienst in der JVA-Neustrelitz und im Juli war das Pfarrhaus so halbwegs bezugsfertig. Wir fünf Krämers zogen nach Mecklenburg.
7 Jahre Knast und Dorf sind es geworden. Wir hatten einen Badesee vorm Haus. Die Gegend um Neustrelitz ist wunderschön. Wir waren inzwischen im Dorf zuhause. Unser Jüngster Anton-Pelle ist ein Mecklenburger Kind. Im Jahr 2005 kam er in Neustrelitz zur Welt. Die Gemeinde war winzig klein. Trotzdem haben wir einiges bewegt. 2 Kindermusicalprojekte und ein Zirkusprojekt hat es gegeben. Zur Christenlehre kamen am Ende 15 Kinder. Prozentual betrachtet waren wir in Wokuhl in vielen Bereichen Spitze. Die absoluten Zahlen allerdings sahen traurig aus. Die halbe Stelle sollte gestrichen werden. Die Arbeit im Gefängnis machte ich wirklich gerne. Damals stand zur Wahl mit der Stelle im Neubrandenburger Gefängnis ganz in die Gefängnisseelsorge zu gehen oder die Gegend zu verlassen, und mich auf eine andere Pfarrstelle zu bewerben. Eigentlich hatte ich mir 10 Jahre als Grenze gesetzt. Zu viele, die zu lange im Knast gearbeitet haben, hatten selbst irgendwann einen Haftschatten. Sieben Jahre waren dann auch gut.
Es ging nach Crivitz. 2008 sind wir dort eingezogen. Unser Großer blieb in Neustrelitz um dort sein Abitur zu machen. In Crivitz erlebte ich eine wirklich lebendige Gemeinde. Dafür bin ich sehr dankbar. Gut besuchte Gottesdienste, Konfirmandengruppen, Seniorenkreise, Paddelfreizeiten und Christenlehrekinder in großer Zahl. Bei den Crivitzer Krippenspielen bekam man regelmäßig eine Vorstellung was mit derMenge der Himmlischen Heerscharen gemeint sein könnte.
Seit 2013 hat meine Frau Silke die Gemeindepädagogik übernommen. Sie macht das wunderbar und leidet sehr daran, dass die Zeit hier nun zu Ende geht. Es war schon sehr stark von ihr, die Entscheidung für eine Bewerbung in Rostock mitzutragen.
Rostock Heiligen-Geist-Kirche …
Wir gehen weg. Inzwischen habe ich hier in Crivitz schon oft erklären müssen warum. Carla, ein Christenlehrekind hat mich das erst vor kurzem wieder gefragt. Besonders auch wegen des bevorstehenden Abschiedes von meiner Frau Silke, sind viele Kinder traurig. Also wollen sie wenigstens wissen warum.
Nun, da gibt es mehr als einen Grund, so wie es auch viele Gründe gäbe zu bleiben.
Entscheidungen, die mit Veränderung verbunden sind, sind meist nicht einfach. Am Anfang diesen Jahres habe ich nicht übers Weggehen nachgedacht. Vier Häuser weiter lebte damals noch mein Vater. Er war sehr krank und wir haben uns um ihn gekümmert. Am Gründonnerstag ist er gestorben. Auf der Frühjahrssynode wurde ein neuer Propst für die Propstei Wismar gewählt. Der kam nicht vom Himmel gefallen, sondern - wie sie wissen - war Marcus Antonioli Pastor in Heiligen Geist.
Nun nahmen wir Abschied von meinem Vater und in Rostock wurde eine Pfarrstelle frei. Zehn Jahre in Crivitz waren auch fast voll. Ich war inzwischen Anfang Fünfzig. Darum war es jetzt an der Zeit für eine neue Herausforderung. Zeit aber gab es dann eigentlich nicht. Der Abgabetermin war nun schon bis auf zwei Wochen herangerückt. Hätten wir, besonders meine Frau, länger Zeit zum Nachdenken gehabt, die Entscheidung wäre womöglich noch einmal anders ausgefallen. Bedenken kommen manchmal langsam und Neues verlockt schnell.
Ich denke nicht, dass meine neue Gemeinde besser ist als die Crivitzer Gemeinde. Sie ist anders und darauf kam es mir an. Dort, in Rostock, erwartet mich und uns vier (inzwischen ist Ammadeus auch schon einige Jahre aus dem Haus) noch mal etwas Neues, Anderes und Spannendes - eine Herausforderung eben. Vielleicht denke ich, ist es auch ein ganz klein wenig wie nach Hause kommen. Nach Großstadt, Dorf und Kleinstadt eine kleinere Großstadt und ein Viertel, das mich doch in vielem an meinen Heimatbezirkes Berlin Prenzlauerberg erinnert. Jetzt jedenfalls packen wir erst einmal und begegnen so vielen Geschichten aus unserem bewegten Leben in Bildern und Gegenständen. So viel hat sich angesammelt. Wir nehmen Abschied und trauern. Aber es finden sich auch immer die Momente, in denen ich Zeit finde mich zu freuen auf die Gemeinde in Rostock und all die neuen Dinge. Ehrlich gesagt fürchte mich auch ein klein wenig. Es wird eben anders werden …
Gott aber wird uns weiter begleiten. Er ist mit auf dem Weg.

Pastor Martin Krämer


Vikar Christian Pieritz stellt sich vor

Seit Anfang März engagiert sich ein Vikar (Pastor in Ausbildung) in der Rostocker Heiligen-Geist-Gemeinde, der sich nun kurz vorstellen möchte:

Ich bin vor 35 Jahren in Anklam geboren und dort in der Nähe aufgewachsen. Nach meiner Schulzeit wurde ich zunächst Bankkaufmann und habe einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Irgendwann kam ein Zeitpunkt, in dem das alles nicht mehr reichte und ich mich auf den langen Weg der theologischen Ausbildung gemacht habe. Dafür musste ich zuerst das Abitur nachholen und konnte dann in Rostock Theologie studieren. Auf diesem Weg begleitete mich meine Verlobte und meine zwei Söhne Silas (10) und Jaron (3), die mit mir in Kühlungsborn wohnen. Am 01.09.2016 begann ich mit dem Vikariat in der Kirchengemeinde Crivitz. Dazu gehörte eine halbjährige Lernphase als Religionslehrer in der Grundschule und danach konnte ich ein Jahr lang in der dortigen Gemeinde lernen und mitarbeiten. Mit dem Wechsel meines Anleiters Pastor Martin Krämer nach Rostock Heiligen-Geist bot sich auch für mich die Möglichkeit, noch einmal eine ganz neue Gemeinde kennenzulernen und bereits Erprobtes auf den Prüfstand zu stellen. Ich bin dankbar, dass ich bereits sehr herzlich besonders bei Gottesdiensten, Andachten, Gesprächskreisen, der Konfirmandenarbeit und als Gast beim Kirchengemeinderat aufgenommen wurde.

Unterbrochen wird die Ausbildung in der Gemeinde durch Weiterbildungen im Predigerseminar und Schwerpunkten, wie der Krankenhausseelsorge im Sommer.

Im Herbst gilt es dann, das Gelernte unter Beweis und sich den Examensprüfungen zu stellen. Bis dahin freue ich mich, die Heiligen-Geist-Gemeinde zu entdecken, mitzuarbeiten und mit Ihnen zusammen das Gemeindeleben zu gestalten.

Seien Sie herzlichst gegrüßt
Ihr Christian Pieritz


Verabschiedung von unserer Gemeindepädagogin Elke Schaar

Nach dreieinhalb Jahren ist es Zeit für mich, Danke zu sagen für eine erfüllte Zeit: Viele Familiengottesdienste, Gruppenstunden, Freizeiten, Ausflüge mit Jung und Alt, Krippenspiele … habe ich mit Ihnen und euch erleben dürfen. Und so gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Traurig, lieb Gewordenes loszulassen; aber froh, die neue Aufgabe in der Remberti-Gemeinde in Bremen angehen zu können. Danke an alle WegbegleiterInnen, allen Teilnehmern, allen Kindern und Eltern. Es war eine bewegte Zeit mit vielen neuen Eindrücken und viel Verständnis und Unterstützung in der Zeit, als ich wegen der Fuß-OP nicht voll belastbar war. Am 3. Juni werde ich im Rahmen des Gottesdienstes verabschiedet, ab dem 8. Juni habe ich dann Urlaub, um den Umzug zu erledigen.

Ich wünsche der Gemeinde und jedem Einzelnen von Ihnen und euch alles Gute. Gott befohlen!
Elke Schaar


Wir suchen DICH

In unserer Gemeinde gibt es viel zu tun und so suchen wir Menschen, die sich verlässlich und verantwortlich einbringen wollen, sei es beim Kindergottesdienst, sei es für die Öffnung unserer Kirche, sei es bei der Pflege unserer Kirche oder beim Kirchencafé und vieles andere mehr. Vielleicht möchtest Du Dich in einem Projekt einbringen, aber keiner ahnt es! Interessiert?
Dann einfach eine Mail an mich schicken: marcus.antonioli@online.de.


Die Mitglieder des Kirchengemeinderats tragen in vielfältiger Weise zum Gelingen unseres Gemeindelebens bei, indem sie sich in verschiedenen Bereichen engagieren. Besondere Verantwortung übernehmen sie für die geistliche und rechtliche Leitung unserer Kircheng emeinde. Der Kirchengemeinderat wählt beispielsweise den Pastor bzw. die Pastorin, er beschließt über die Anstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sorgt dafür, dass die Gemeinde verantwortungsvoll mit ihren Mitteln umgeht und trägt dafür Sorge, dass unsere Kirche erhalten wird. Im kommenden Jahr wird der Kirchengemeinderat neu gewählt und wir freuen uns, wenn sich weitere Mitglieder unserer Gemeinde zur Mitarbeit bereit finden!


Klausurtagung unseres Kirchengemeinderates am 10./11. März 2017

In Fahrgemeinschaften ging es nach Güstrow in’s Haus der Kirche. Nach einem wohlschmeckenden Abendbrot übernahm unsere Kantorin Fr. Frei die musikalische Einleitung mit dem Lied "Nun freut euch, lieben Christen g’mein". In fast zwei Stunden wurde das Bild oder Foto, das jeder mitgebracht hatte, in die Runde gegeben und etwas dazu gesagt. Ein gemütliches Beisammensein rundete den Abend zum besseren Kennenlernen der neuen Mitglieder des KGR ab.
Am kommenden Morgen begann die Bibelarbeit mit Pastor Antonioli. Alle waren begeistert, welches Ergebnis in den kleinen Gruppen erzielt wurde. Es folgte das Thema "Kommunikation", referiert von Uta Stropahl.
Ein weiteres Thema am Vormittag war "In welchem Ausschuss sehen sich die Mitglieder des KGR?" Folkert Janssen hatte gute Vorarbeit geleistet.
Nach der Mittagspause standen die Themen "Ehrenamt – Hauptamt" und "Welches Miteinander wünschen sich die Mitglieder des KGR" auf dem Programm. In dieses Thema führte Gerlind Ahrndt-Raddatz ein.
Nach einer kurzen Kaffeepause fand für die Mitglieder des KGR die eigentliche Sitzung statt, bevor es gegen 17 Uhr zurück nach Rostock ging.
Allen Organisatoren sowie Pastor Antonioli herzlichen Dank für die gute Vorbereitung der Klausur.
Otto Kloers
(Kirchenältester)


Seit 54 Jahren gehöre ich der Gemeinde der Heiligen-Geist-Kirche zu Rostock an. Als meine Urgroßmutter vor vielen Jahrzehnten als eine der Ersten in der Heiligen-Geist-Kirche getraut wurde, ahnte sie sicherlich nicht, dass ihre Nachkommen durch alle Jahrzehnte, bis heute, aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. So unterstützen mich mein Mann und meine vier Söhne.

Seit 19 Jahren bin ich Mitglied im Kirchengemeindrat. Im Bauausschuss habe ich meine ersten Schritte, damals trotz Höhenangst, in luftigen Höhen des Kirchengewölbes gemacht. In den letzten zwölf Jahren durfte ich mich als Vorsitzende des Kirchgemeinderates in den Finanz-, Personal- und Gemeindeausschuss einbringen und auch in vielen kleinen Arbeitsgruppen Entscheidungen treffen, die unsere Gemeinde und Kirche maßgeblich gestalteten. Vieles haben wir in dieser Zeit gemeinsam erreicht.

Für die weitere Arbeit im Kirchgemeinderat möchte ich bereits begonnene Projekte vorantreiben und beenden. Die Arbeit in unserer Gemeinde als jüngste Gemeinde des Landes ist vielfältig und facettenreich. Auch aus diesem Grund möchte ich mich nach der Wahl für eine Gemeindearbeit einsetzen, in der Offenheit und Toleranz gelebte Werte sind. Neben einer vielseitigen Beteiligung an Gottesdiensten, zählen auch die Teilnahme an Personalentscheidungen und Arbeitseinsätzen für und in unserer Gemeinde dazu. Für mich ist die Arbeit in der Gemeinschaft eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Miteinander. Ihre Gerlind Ahrndt-Raddatz

 

 

Mein Name ist Hans-Peter Brandt. Die meisten kennen mich unter Willy Brandt. Also bleiben wir bei Willy.

Ich bin selbständiger Handwerker (Haus & Objektwartung Brandt). Seit 1986 bin ich in der Heiligen-Geist-Gemeinde. Ich singe seit 1988 im Chor der Kantorei Heiligen Geist. 1992 stellte ich michzur Wahl zur Mitarbeit im Kirchengemeinderat und wurde direkt gewählt. Seitdem arbeite ich ehrenamtlich im KGR der Heiligen-

Geist-Gemeinde mit. Ich bin im Bauausschuss und im Kirchenmusikausschuss. Mir liegt viel am Erhalt unserer nun schon über 100 Jahre alten Kirche. Außerdem möchte ich mich für die klassische und auch moderne Musik in unserer Gemeinde einsetzten.

 

 

Susanne Decker
Seit 1986 gehören wir zur Heiligen-Geist-Gemeinde. Viele schöne und interessante Erlebnisse hat es in dieser Zeit gegeben. Sehr schön finde ich, dass in den Gottesdiensten immer wieder neue Gesichter zu entdecken sind. Neben meiner Arbeit als Ärztin würde ich gerne im Kirchgemeinderat aktiver an der Gestaltung des Gemeindelebens mitwirken.

 

 

Mein Name ist Lisa Dunzik, ich bin 27 Jahre alt und seit 2009 in Rostock. Ich studiere auf Lehramt für die Haupt- und Realschule mit den Fächer Mathematik und Sozialkunde und absolviere gerade meine Abschlussprüfungen. Ursprünglich komme ich aus der näheren Umgebung von Greifswald. Neben meiner Tätigkeit als Vertretungslehrerin, koche ich sehr gern. Ich würde mich gern mehr in die Heiligen-Geist-Gemeinde einbringen und den Kirchengemeinderat unterstützen, vor allem in den sozialen und pädagogischen Bereichen.

Mein Name ist André George. Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Töchter. Ich bin Architekt und arbeite in Rostock und Umgebung sowie im Pommerschen Kirchenkreis. Seit 1981 gehöre ich zur Heiligen-Geist-Gemeinde und bin seit 12 Jahren Mitglied des Kirchgemeinderates.
Mir persönlich liegt die Bewahrung und Förderung des Gemeindelebens am Herzen. Ich empfinde es positiv, dass in unserer Gemeinde alle Altersgruppen vertreten sind, wobei es besonders schön ist, dass wir eine im Altersdurchschnitt junge Gemeinde mit vielen Kindern sind. Ebenso liegt mir auch die Bewahrung des „Gotteshauses" und der Gemeindehäuser sehr am Herzen, weshalb ich im Bauausschuss sehr aktiv mitarbeite. Wir haben in den zurückliegenden Jahren viele wichtige Arbeiten durchführen können und auch besondere Dinge, wie z.B. den Einbau des Gemeinderaums unter der Empore, erreicht. Ich möchte mich auch weiterhin im Kirchengemeinderat und intensiv im Bauausschuss einbringen und die anstehenden Aufgaben der Kirchengemeinde begleiten und mitgestalten.

Ich heiße Albert Hein, bin 34 Jahre alt und arbeite als Diplom-Informatiker an der Universität Rostock. Ich bin glücklich verheiratet und Vater dreier Mädchen im Alter von 4 bis 8 Jahren.
Geboren wurde ich in Greifswald, bin dann in Züssow aufgewachsen, in Anklam zur Schule gegangen und schließlich 2001 zum Studium nach Rostock gekommen. Hier habe ich im gleichen Jahr meine jetzige Frau kennengelernt, mit der ich inzwischen bereits seit vielen Jahren im Herzen der KTV wohne. Seit der Konfirmation und meiner Zeit in der jungen Gemeinde habe ich in Züssow viel am Gemeindeleben und in Gottesdiensten mitgewirkt, die dortige Kirchenband mitbegründet und eine Fahrt zur Partnerdiözese in Südafrika unternommen.
Mit der Heiligen-Geist-Gemeinde verbindet mich vieles: wir haben hier geheiratet, unsere Kinder wurden hier getauft und nehmen an Chor und Krippenspielen teil und wir sind gern bei den gemeinsamen Gemeindeausflügen dabei. So langsam, finde ich, ist es für mich also an der Zeit auch etwas zurückzugeben, wieder aktiver am Gemeindeleben mitzuwirken und mich im Kirchengemeinderat einzubringen.

 

Folkert J. Janssen heiße ich, bin 58 Jahre alt, wohne im Barnstofer Weg und bin von Beruf Diakon. Während der vergangenen Wahlperiode wurde ich in den Kirchengemeinderat berufen. Gern bin ich der Anfrage gefolgt.

Mein Hauptaugenmerk als Kirchenältester liegt dabei auf der Gemeindeentwicklung und die damit verbundenen Projekte und Veranstaltungen, um auf unkonventionelle Weise Menschen für unsere Gemeinde zu gewinnen - und sei es nur eine begrenzte Zeit. Gern möchte ich weiter mit daran arbeiten, dass wir als Kirchengemeinde Heiligen Geist in unserem Stadtteil ein wichtiger Bestandteil im öffentlichen Leben bleiben und dabei immer für eine kreativ-gewinnende Überraschung gut sind.

 

 

Otto Kloers
Geboren bin ich am 27.3.1939 in Rostock und lebte bis Februar 2016 in der KTV. In bin getauft und konfirmiert in der HeiligenGeist-Kirche. Trotz Umzug bin ich weiterhin Mitglied der Heiligen-Geist-Gemeinde. Seit einigen Jahren bin ich Mitglied des KGR der Heiligen-GeistGemeinde zu Rostock. Nun steht eine Neuwahl des KGR für die nächsten 6 Jahre an. Es macht mir Freude in diesem Gremium mitzuarbeiten. Deshalb bewerbe ich mich für eine erneute Kandidatur!
Ich möchte dazu beitragen, ein gutes Verhältnis zwischen Seniorenkreis und KGR zu schaffen.

 

 

 

Franka Mühlichen, geborene Bathel Geboren: 26.10.1989

Seit meiner Geburt bin ich Mitglied dieser Gemeinde und wünsche mir für die Zukunft das Gemeindeleben noch aktiver mitgestalten zu können. Seit einigen Jahren wirke ich am Studententreff mit und beteilige mich an verschiedenen Projekten. Als examinierte Altenpflegerin, Studentin und frisch verheiratete Ehefrau, möchte ich mich für alle Gemeindemitglieder, ob jung oder alt einsetzen. In meiner Freizeit spiele ich gerne Gitarre, laufe, fahre Fahrrad und singe.

 

Mein Name ist Christian Plothe, bin 61 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier Töchter. Seit meiner Taufe im Jahre 1955 fühle ich mich unserer Heiligen-Geist-Kirche verbunden.
Mein beruflicher Weg führte mich über die Seefahrt, in der ich als Schiffsingenieur tätig war, zu meiner jetzigen beruflichen Bestimmung.
In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt betreibe ich seit 2001 eine Glaskunstwerkstätte für die Restaurierung und Anfertigung von Kirchenfenstern und Glasmalereien. Meine berufliche Erfahrung in Bezug auf die Kirchenbautätigkeit möchte ich auch weiterhin im Bau-Ausschuss in den Dienst der Gemeinde stellen.
Für unsere Kirchengemeinde ist es mir wichtig, dass wir die sorgfältig restaurierten Kirchen unserer Stadt und unseres Landes nicht nur als museale Kostbarkeiten betrachten, sondern ihnen durch das Evangelium Lebensräume öffnen.

 

 

Ich heiße Uta Stropahl, bin 37 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder, die in die Schule gehen. Aufgewachsen bin ich in und bei Waren/Müritz, wo ich ein paar Jahre im Posaunenchor mitgespielt habe. Nach dem Abitur bin ich nach Rostock gezogen, um hier Medizin zu studieren. Nach dem Studium habe ich die Facharztausbildung in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin absolviert, wo ich aktuell in der Institutsambulanz arbeite. Meine freie Zeit verbringe ich gerne mit der Familie und Freunden in, am oder auf dem Wasser. Es ist mir wichtig, meinen Kindern den christlichen Glauben und ehrenamtliches Engagement vorzuleben und selbst eine Struktur für regelmäßige Gottesdienstbesuche und christlichen Austausch zu haben.

 

 

Claudia Wolf
Ich bin 1966 in Hannover geboren, verheiratet und habe zwei Kinder. Seit 1993 wohne ich in der KTV. Während meiner beruflichen Laufbahn als Erzieherin war ich in den verschiedensten Bereichen tätig: in der Seniorenbetreuung und -pflege, in Kindergärten und Horten und auch mit behinderten Kindern und Erwachsenen habe ich gearbeitet. Bis vor kurzem war ich noch als Vereinstrainerin in einem Rostocker Sportverein angestellt. Jetzt arbeite ich in der Krippe der Kita Waldemarhof e.V. Regelmäßig besuche ich den Gottesdienst und nehme am Gospelchor teil.
Der Kontakt mit Menschen ist mir wichtig. Aus diesem Grund möchte ich mich gern in meiner Kirchengemeinde engagieren.


Mitarbeit erwünscht

Beim diesjährigen Klausurtag des Kirchengemeinderates im Haus der Kirche Güstrow haben wir uns mal etwas Zeit für uns genommen. Wir haben darüber gesprochen, was uns bewegt und berührt, dabei ist auch zur Sprache gekommen, was uns am Glauben wichtig geworden ist. Bei einer Bibelarbeit mit Gemeindepädagogin Elke Schaar haben wir den Glaubenskurs "Stufen des Lebens" kennengelernt. Hier wurden wir sehr anschaulich mit der Geschichte Jakobs vertraut gemacht und konnten dabei unsere eigenen Erfahrungen mit Hoffnung und Angst austauschen.

Danach gab es einen ausführlichen Gesprächsgang über die Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Gemeinde. Im Ergebnis wollen wir eine bessere Vernetzung unserer Arbeit erreichen.

Darüber hinaus wollen wir konkrete Mitwirkungsmöglichkeiten für Interessierte aus unserer Gemeinde eröffnen. So haben wir vier Ausschüsse gebildet, um Aktionen und Projekte in unserer Gemeinde zu planen und durchzuführen. So laden wir Sie herzlich zur Mitarbeit im Kirchenmusikausschuss (Konzerte, musikalische Arbeit etc.), im Gemeindeausschuss (Familien und Kinder, inhaltliche Gestaltung des Gemeindefestes etc.), zum Veranstaltungsausschuss (Logistik von Festen, Raumgestaltung etc.) und den Bauausschuss (Gestaltung und Erhaltung der Kirche und des Pfarrhauses.) ein.

Darüber hinaus freuen wir uns über Mitarbeit beim Kirchencafé, welches wir gern häufiger anbieten wollen. Selbstverständlich freuen wir uns auch über Ihre Mitarbeit in anderen Bereichen, wie zum Beispiel beim Kindergottesdienst, in den Chören, beim Tag des offenen Denkmals am zweiten Wochenende im September oder bei den Flüchtlingspatenschaften!

Im Namen des Kirchengemeinderates, Marcus Antonioli


Kirchgeld und Spenden 2016

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben. Neben der Kirchensteuer, die einen Großteil der Kosten für die Gemeindearbeit deckt, brauchen wir Ihre direkte Unterstützung vor Ort. In den kommenden Jahren kommen große Aufgaben auf unsere Gemeinde im Bereich der Sanierung unseres Kirchturmes zu. Über 50.000 € sind als Eigenmittel nötig, um die Schäden im Mauerwerk und in den Treppenhäusern zu beheben. Am 11.11.2016 mussten wir die Turmspitze unserer Kirche entfernen, weil Teile drohten abzustürzen. Der Turm hat nun 108 Jahre als charakteristische Landmarke unseres Stadtteils den Wettern über Rostock getrotzt. Nun ist er in seiner Substanz gefährdet und benötigt dringend eine Sanierung des Mauerwerks. Insgesamt sind 375.000 Euro für die Sanierung veranschlagt. Nur mit breiter Unterstützung können wir die Rettung unseres Turmes realisieren! Natürlich sollen die Unterstützerinnen und Unterstützer nicht leer ausgehen! Wir wollen uns mit kleinen Ziegelsteinen oder mit einem Stoffbeutel, den ein schickes Motiv unserer Kirche ziert, bedanken. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich im Turmraum zu verewigen!

Ihr Kirchgeld, Ihre Kollekten für die eigene Gemeinde und ihre Spenden ermöglichen uns beispielsweise diesen Gemeindeboten, die gute Ausstattung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche bis hin zur Unterstützung für die Fahrt zum Kirchentag in Berlin und dem Gospelprojekt. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir eine behindertengerechte Toilette im nördlichen Turmraum in Betrieb nehmen konnten. Vielleicht wollen Sie ja auch etwas für den Wickeltisch beisteuern, der rund 200 € kosten wird?

Falls Sie mehr über die Finanzen unserer Gemeinde erfahren wollen, fragen Sie gern nach, wir erläutern Ihnen gern den Haushaltsplan unserer Kirchengemeinde. Zur Information über die Finanzierung unserer Kirchen insgesamt informieren Sie sich bitte unter www.Kirchenfinanzen.de!

Wir bitten Sie ganz herzlich, uns weiterhin bei unserer Arbeit zu unterstützen. Das Konto unserer Heiligen-Geist-Kirchengemeinde bei der Volks- und Raiffeisenbank Rostock hat folgende Nummer: IBAN DE58 1309 0000 0001 0839 45. Als Verwendungszweck können Sie "Kirchgeld/Spende 2015" vermerken.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Im Namen des Kirchengemeinderates, Ihr Pastor Marcus Antonioli